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Frühjahr/Sommer 2026: Indonesien


Fotos an großen Touristenattraktionen zu machen, funktioniert einfach nicht. Es ist zu voll, und wir wollen keine erkennbaren Gebäude oder Orte auf unseren Bildern. Das Problem ist, dass die Reisebüros, die wir beauftragen, unsere Reisen zu organisieren, in der Regel nur eine Option haben: die Standardroute vorbei an allen Touristen-Hotspots. Egal, wie deutlich man seine Bedürfnisse im Voraus erklärt, sie werden dreimal sagen, dass sie es verstehen – und einen dann trotzdem an denselben Touristenfallen vorbeischleppen. Deshalb waren wir für Indonesien extrem streng: Wir wollten nach Borneo, weit weg von den Touristen.

Floris van Bommel standing on a balcony overlooking a lake

Wir beginnen unsere Reise mit einer dreitägigen Bootsfahrt entlang des Mahakam Flusses. Borneo ist eine der grünsten Inseln der Welt und beherbergt Asiens größten tropischen Regenwald. Aber wir entdecken schnell, warum die Gegend nicht touristisch ist: Die Flussufer sind gesäumt von Kohleminen, riesige Schlepper, beladen mit Kohle, fahren endlos vorbei, und der Regenwald wird in alarmierendem Tempo abgeholzt. Die Reise ist angenehm, aber überhaupt nicht fotogen.

Unser zweiter Versuch, eine originelle Kulisse zu finden, ist Nusantara, Indonesiens zukünftige Hauptstadt. Jakarta versinkt jedes Jahr zwanzig Zentimeter im Meer, daher wird eine neue Hauptstadt mitten im borneoanischen Dschungel von Grund auf neu gebaut. Wir hoffen auf surreale Szenen von halbfertigen Gebäuden in der Wildnis, aber stattdessen fühlt es sich meistens wie ein Vorstadtentwicklungsgebiet an. Ein schöner Ort für einen Spaziergang, aber nicht für Fotos.

Mittlerweile sind wir seit vier Tagen unterwegs und haben noch kein einziges brauchbares Foto gemacht. Zum Glück haben wir noch ein paar weitere

Orte vor uns, empfohlen vom Reisebüro. Erster Halt: Djawatan Forest in Ost-Java. Auf Social Media sieht es aus wie ein mystischer Märchenwald, aber in Wirklichkeit ist es eine Touristenfabrik voller Essensstände und Selfie-Spots. Da wir nicht mit leeren Händen nach Hause zurückkehren können, tun wir, was wir normalerweise vermeiden: uns einen Moment zwischen den Menschenmassen zu quetschen, eine kleine Ecke für uns zu finden, Leute zurückzuhalten und zu fotografieren.

Als Nächstes: Muncar, Javas ältester Fischereihafen. Hunderte von bunten Booten, aus der Ferne vielversprechend. Aus der Nähe jedoch entpuppt es sich als ein schmutziges, stark verschmutztes, übelriechendes Chaos. Als wären wir plötzlich in Indien gelandet. Egal wie wir es versuchen, wir können hier kein einziges brauchbares Foto machen.

Unsere letzte Hoffnung ist der Vulkan Ijen, berühmt für seinen Krater mit dem leuchtend blauen Schwefelsee. Wir brechen um 4:00 Uhr morgens auf. Am Fuße des Vulkans sind wir leicht schockiert: Wir werden an einem Ort abgesetzt, der wie der Parkplatz eines Vergnügungsparks an einem belebten Feiertag aussieht. Nach einer einstündigen Wanderung erreichen wir den Kraterrand. Der Krater ist in dichten Nebel gehüllt, der blaue See ist völlig unsichtbar. Deutlich sichtbar sind jedoch Hunderte von Nudeln schlürfenden Touristen, direkt um uns herum. Schließlich finden wir einen ruhigen Platz an der Kraterwand, etwas abseits der Menge. Während der zwei Stunden, die wir dort bleiben, bekommen wir vielleicht zwei Minuten Sicht durch den Nebel. Zum zweiten Mal in dieser Woche machen wir Fotos in einer Touristenfalle.

Four men including Floris van Bommel in rain ponchos posing on a misty mountain trail

Manchmal klappt es, manchmal nicht. Diese Reise war harte Arbeit, um gute Orte zu finden. Das ist die Konsequenz unseres Ansatzes. Wir bereiten uns so gründlich wie möglich vor, aber danach überlassen wir es dem Wetter und dem Schicksal. Normalerweise führt das zu überraschenden Bildern, die wir nie hätten planen können, aber manchmal eben nicht. Wir haben noch gerade genug Material, um über den Sommer zu kommen. Aber wenn Sie irgendwo ein schönes Foto von diesem Indonesien-Shooting sehen, wissen Sie einfach: Direkt außerhalb des Bildausschnitts isst definitiv ein Tourist Pommes.

Indonesie SS26

Kampagnevideo

SS26 Indonesien

Atemberaubende Natur, köstliches Essen, gastfreundliche Menschen, mitunter spartanische Bedingungen, aber auch Luxushotels. Solange man die Konfliktgebiete meidet, ist ein Tag in Amsterdam wahrscheinlich gefährlicher als zehn Tage in Pakistan. Ein großartiger Reisetipp für Abenteurer.

Kampagnen-Shooting

Floris van Bommel in a suit walking on a mountain ridge with a misty landscape Colorful Floris van Bommel sneakers on a rocky surface Man Floris van Bommel wearing Floris van Bommel shoes in a snowy mountain landscape
A pair of brown suede Floris van Bommel loafers resting on a black textured mat set against a light stone background. Floris van Bommel, wearing a short-sleeve button-up shirt with a pink and green trellis pattern, dark trousers, and sunglasses. A pair of Floris van Bommel sneakers in dusty mauve, grey, white, and orange, resting on a weathered stone ledge with green foliage in the background. Floris van Bommel, wearing a dark navy blazer, black shirt, and sunglasses, stands in front of large white letters.
A pair of light beige Floris van Bommel leather loafers with a subtle snakeskin texture, resting on a tree trunk in a lush green outdoor setting. Floris van Bommel in a red suit walking through a dense forest A pair of Floris van Bommel sneakers resting on a tree trunk outdoors, surrounded by large green leaves. The shoes feature a mix of light grey, yellow, pink, teal, and white panels.
Floris van Bommel wearing a rust-orange short-sleeve polo shirt, dark trousers, and brown sandals stands on a concrete path in front of a rustic house with a corrugated metal roof and green trim. He is holding a dark jacket under one arm. A pair of Floris van Bommel Classic Running sneakers in beige, white, and blue, resting on a rustic wooden surface with an outdoor background. Floris van Bommel wearing a rust-orange short-sleeve shirt and dark trousers, walks across a wooden dock over murky water, with rustic houses and boats in the background. A pair of Floris van Bommel sneakers in grey and light blue suede, with white laces and thick white midsoles, photographed on a textured surface with a soft blurred background.